Die Arbeit nach dem „Longenkurs“ unterscheidet sich vom herkömmlichen Longieren.

So bleibt der Longenführer z.B. nicht in der Mitte stehen, sondern geht mit dem Pferd mit.

Besonderes Augenmerk gilt hierbei der Anatomie und der Biomechanik des Pferdes, das von Natur aus nicht im Kreis laufen würde.

Durch verschiedene Übungen und Körpersprache des Longenführers lernt das Pferd, sich locker und ausbalanciert auf gebogenen Linien zu bewegen.

Die Arbeit nach dem Longenkurs ist daher eine „Bewegungstherapie“ für das Pferd, es wird gymnastiziert, die entsprechenden Muskeln werden trainiert und Spannungen beseitigt.

Der Lehrgang startete bereits am Freitagabend mit einem 3-stündigen Theorieunterricht.

Inhalte, Sinn und Zweck der Arbeit nach dem Longenkurs wurden von Tanja Defoßé gut verständlich und sehr anschaulich an die 6 aktiven Teilnehmer sowie 4 weitere Interessierte weitergegeben.

Samstag und Sonntag folgte der praktische Teil des Kurses: Übungen in der Gruppe (ohne Pferd) und 3 Einzeltrainingseinheiten je Pferd-Mensch-Paar.

In angenehmer Kursatmosphäre machte das Trainieren und Lernen allen viel Spaß, den Zweibeinern und auch den Vierbeinern.

Die Zuschauer sahen konzentrierte aber auch lachende und strahlende Gesichter.

Alles in Allem ein gelungenes Lehrgangswochenende, dem selbst das wechselhafte, regnerische Wetter nichts anhaben konnte.

 

Ein paar Bilder haben wir in der Bildergalerie für euch hinterassen.

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